Fälle, Betroffene und Quellen in Deutschland nachvollziehbar zusammenführen. Jede Einordnung braucht eine überprüfbare Grundlage; laufende Ermittlungen werden als solche kenntlich gemacht.
Falldossiers
Dokumentierte Ereignisse
Berlin-Lichterfelde · Januar 2026 · Ermittlungsstand
Der Berliner Senat dokumentiert einen erneuten Brandanschlag auf die Stromversorgung. Die politische Zuschreibung und etwaige Zusammenhänge mit anderen Fällen bedürfen gesonderter Belege.
Nach einem Brandanschlag waren zehntausende Menschen über mehrere Tage von Stromausfällen betroffen. Der Berliner Verfassungsschutz beschreibt ein Bekennerschreiben aus dem linksextremistischen Spektrum. Die individuelle Täterschaft ist damit nicht bewiesen.
Das Oberlandesgericht Dresden verurteilte 2023 Lina E. und drei Mitangeklagte wegen Angriffen auf tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten. Der Bundesgerichtshof bestätigte ihre Verurteilung im März 2025.
Hinweis zum Umfang: Diese Auswahl bildet weder das gesamte Tatgeschehen noch eine vollständige Chronik ab. Falltitel folgen möglichst gerichtlichen Bezeichnungen.
Für Betroffene und Zeugen
Haben Sie einen Vorfall erlebt?
Wenn Sie einen Angriff, eine Drohung oder eine möglicherweise strafbare Beleidigung erlebt haben – auch im Internet – können Sie dies der Polizei melden. Teilen Sie mit, wenn Sie ein politisch linkes Motiv vermuten, und beschreiben Sie die Anhaltspunkte dafür. Die polizeiliche Einordnung erfolgt nach Prüfung des Sachverhalts.
Vorfall bei der Polizei melden
Wenden Sie sich an eine Polizeidienststelle. Für einfache Sachverhalte oder Hinweise steht auch die Onlinewache Ihres Bundeslandes bereit. Bei Androhung oder Anwendung von Gewalt wenden Sie sich unmittelbar an die Polizei; bei akuter Gefahr wählen Sie 110.
Notieren Sie Zeit, Ort, Wortlaut und mögliche Zeugen. Bei Vorfällen im Netz können Links, Screenshots und Chatverläufe der Polizei bei der Prüfung helfen.
Der WEISSE RING bietet Betroffenen unabhängig von der vermuteten politischen Motivation Unterstützung. Das kostenfreie Opfer-Telefon 116 006 berät anonym. Dort erstattet man keine Strafanzeige.
Dieses Portal nimmt keine Anzeigen oder persönlichen Vorfallsberichte entgegen. Nicht jede verletzende Äußerung ist strafbar; bei Unsicherheit können Sie den Sachverhalt dennoch mit der Polizei besprechen.
Transparenz
Wie Fälle eingeordnet werden
Eine Tat erscheint hier, wenn ein nachprüfbares Ereignis und eine belastbare Quelle vorliegen. Die Rubrik „links“ wird anhand offizieller PMK-Einstufungen, gerichtlicher Feststellungen oder klar gekennzeichneter behördlicher Einschätzungen verwendet.
Bekennerschreiben werden dokumentiert, beweisen für sich genommen aber keine Täterschaft. Ermittlungen, Anklagen, Urteile und rechtskräftige Urteile bleiben unterschiedliche Stufen.
Was jeder Fall enthalten soll
Zeit und Ort, Folgen sowie Perspektive der Betroffenen
Originalquellen mit Datum und Archivlink
Verfahrensstand und Zeitpunkt der letzten Prüfung
Begründung der politischen Zuordnung und abweichende Bewertungen
Korrekturhistorie bei neuen Erkenntnissen
Quellenbasis
Recherchieren und vergleichen
Die Definition des BKA zur PMK-links ist Ausgangspunkt für die Klassifikation. Die jährlichen PMK-Zahlen sind gesondert nach Deliktart und Jahr auszuwerten; steigende Gesamtzahlen belegen nicht automatisch einen Anstieg jeder Gewaltkategorie.
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